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"search and touch" Performance von Tommy Schmidt (München)
29. Juli 2006 um 20 Uhr
Search and touch!
Performance, Observation und Interaktion
Ein Kunstevent von und mit Tommy Schmidt
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Ein Mensch verfolgt einen anderen, dieser flieht. Die Verfolgung erstreckt sich über verschiedene dunkle Räume des Schlosses.
Die Nerven zerreißende Spannung ergibt sich aus dem Umstand, dass die beiden sich nicht sehen können. Selbst wenn sie nur eine Armlänge von einander entfernt sind, wissen sie das nicht.
Aber das Publikum sieht das, egal, ob es sich im Hof des Schlosses aufhält oder in Sibirien:
Spezielle Webcams observieren die Räume und liefern Wärmebilder bzw. restlichtverstärkte Aufnahmen ins Internet.
Webuser geben den Akteuren Tipps über Handy-Headsets „Achtung, er steht neben dir!“
Und wer verfolgt nun wen?
Das wird in einer interaktiven Performance mit Tommy Schmidt und dem Publikum im Schloss bestimmt: Ob ein Polizist einen Räuber verfolgt, ein Terrorist eine Geisel, ein Verliebter die Dame seines Herzens, eine Mutter ihr entlaufenes Kind – mögliche Szenarien werden mit dem Publikum erarbeitet und dann geht es los.
So werden etwa fünf bis sechs „Verfolgungen“ durchgespielt werden, die jeweils damit enden, dass die Akteure sich berühren: search and… touch!
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Tommy Schmidt und Stephan Gschwendtner
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Biografisches zu Tommy Schmidt
• Seit fünfundzwanzig Jahren Performancekünstler. Ausdrucksmittel waren in den Achtziger Jahren vor allem Musik, ab Mitte der Neunziger Sprachelemente, seit 2002 bildnerische und interaktive. Inszeniert hat er unter anderem in der Hamburger Markthalle, Berliner Volksbühne, Münchener Theaterfabrik. • 2004 mit „Knappes Gut Mobilität“ Artist in Residenz im Wiener Museumsquartier auf Einladung der Künstlergruppe Monochrom. • 2005 Gemeinschaftswerk mit Josef Trattner „Schaum – unsichere Grundlage“ in der Lothringer 13, München, kuratiert von den Programangels. • Tommy Schmidt wohnt in München und hat zwei Söhne.
Biografisches zu Stephan Gschwendtner
• Studierte Elektrotechnik und Jazz und arbeitete als Musiker in verschiedensten Formationen, wobei er forciert mit elektronischen Möglichkeiten experimentierte. Ende der Neunziger Jahre Softwareentwickler für Multimediaanwendungen. Gründung der Unternehmen HYPERMIRROR und sense media für Medientechnologie. Mit dieser Kompetenz realisiert Stephan Gschwendtner medienkünstlerische Projekte. • Stephan Gschwendtner wohnt in München
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