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| Barocke Schlosskapelle mit wertvoller Marmorausstattung |
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Adventstimmung |
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| Winter 2001 |
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om Eingangstor gelangt man direkt in das Vestibül (Säulenhalle) und von dort geradeaus über den Schlosshof in die Kapelle. Über dem Rechteckportal zur Kapelle befindet sich eine spitzgiebelige Verdachung, im Giebelfeld mit einer bemerkenswerten Darstellung des Auge Gottes, umgeben von vier Engelköpfen.
Die Kapelle besteht aus einem annähernd quadratischen Raum, ehemals 3,5-geschossig, seit dem 19. Jh. durch eine eingezogene Decke in Höhe des Emporenniveaus in 2 Etagen unterteilt, an der W-Seite durch 2 Fenster belichtet. Ostseitig Marmorsäulen (ehem. die Empore tragend). Im Norden und Süden je zwei marmorgerahmte Segmentbogenportale (vermauert). Im Obergeschoß Klostergewölbe; frühklassizistische Emporenbrüstung aus Marmor; seitlich große Blendöffnungen in Marmorrahmung, achsengleich mit den Portalen. Frühklassizistische
Ausstattung um 1765.
Auf einem umlaufenden Podest 3 Altäre aus Marmor; Hochaltar im Westen, barocker Wandaltar mit Altarblatt Mariae Verkündigung, Kopie nach Franz Anton Maulbertsch (Original um 1766/67, seit 1953 in der österreichischen Galerie, Wien).
Sarkophagförmiger Altartisch mit beckenförmigem Aufsatz und Strahlenkranz. An der Nord- und Süd-Wand Seitenaltäre mit Marmormensen. Das linke (Ehemals hl. Johannes der Täufer, 3. Viertel 18. Jahrhundert) und rechte Altarblatt (Ehemals hl. Bartholomäus, 3. Viertel 18. Jahrhundert) fehlen.
Die barocke Kapelle ist sehr wertvoll mit Marmor ausgestattet, bietet eine sehr gute Akustik und wurde seit 1999 wieder völlig möbliert und einem ca. 100 Jahre alten Harmonium ausgestattet. Es finden regelmäßig Gottesdienste statt.
Sie eignet sich auch hervorragend für Hochzeiten, Taufen, Kammerkonzerte usw..
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