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Raumplan Schloss Thürnthal |
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ls Beispiel eine Plankopie vom 2. Obergeschoß = "Bel Etage".
Reale Größenangaben sind am links Rand und im Mittelfeld (= Innenhof) erkennbar.
Wir können bei Interesse auf DIN A4 verkleinerte Pläne zur Verfügung stellen.
Danke für Ihr Interesse!

Toiletten: Je 1 Damen- und 1 Herren-WC in Ecke Südwest (vor "Herkules" und in "Aurora").
Alle Räume mit Beleuchtung und Steckdose.
Gang: Hofseitig entlang Nord- und Westseite, 2m Breite, 40m Länge.
Alle Böden Holzdielen, teilweise noch historische "Blindböden" mit handgeschmiedeten Nägeln. Boden des Gangbereiches mit Kehlheimer Sandsteinplatten (60 x 60cm, teilweise beschädigt).
Sternparkettboden leider nur in kleinen Resten vorhanden.
Original barocke Türverkleidungen (nussholzfurniert) in "Herkules" und "Aurora".
Sonstige Türöffnungen ohne Verkleidung und Türen.
Alle Fenster sind alte Einfachfenster mit Bleisprossenverglasung (teilweise mundgeblasen).
Tolle Farbeffekte bei Sonnenuntergang in Räumen der Westseite.
Raumdekorationen und Effekte durch "Roomcoach" jederzeit möglich.
Weiter Informationen finden Sie unter Einzelner Räume.
| Historischer Festsaal |
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Saal, Festsaal, barocke Baustelle, Theaterkulisse, Kerkerszenen von Piranesi.
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er einst - gemeinsam mit der Feststiege - fast unvorstellbar prächtige Festsaal zeigt sich in einer besonders interessanten Form als "original erhaltene barocke Baustelle". Er sieht aus, als hätten die Handwerker erst gestern die Baustelle verlassen.
In manchen Druckwerken ist zu lesen, dass Festsaal mit Feststiege nie gebaut wurden ("Das Schloss wurde nie völlig fertiggestellt"). Dem widersprechen viele kundige Meinungen. Als nicht unwahrscheinlich kann angenommen werden, dass dieser prachtvollste Teil des Schlosses zu allererst entfernt und anderweitig verwendet wurde. Ein Schicksal wie es später vielen anderen wertvollen Ausstattungsteilen widerfuhr.
Nach Schweickhardt (Wien 1835): " ... Stiegenhaus der Hauptstiege ..., welche, wäre
sie vollendet worden, wahrscheinlich von wenigen an Pracht und guter Anlage übertroffen worden wäre und aus lauter Marmorstufen bestanden hätte."
Der derzeitige Boden das Saales wurde wahrscheinlich zu Lagerzwecken ca. 3 m über dem historischen Bodenniveau eingefügt. Es sind noch Einbauten aus der Industriearchitektur um 1900 zu sehen.
Die obersten Fensteröffnungen waren mit I-Trägern und Holzbrettern verschlossen und sind seit 2004 mit neuen Eichenfenstern versehen.
Der Saal in der heutigen Form hat ein Ausmaß von ca. 30 x 10 m. Er ist ca. 8 m hoch, hat keine Decke und gewährt daher einen freien Blick in den sehenswerten barocken Dachstuhl.
Seine Akustik und Atmosphäre sind faszinierend.
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